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Bad Liebenwerda, Brandenburg
1997 - (im Bau / Rohbau nahezu abgeschlossen)
Bauherr: Land Brandenburg
Architekt: Chestnutt und Niess
Fotos: Werner Huthmacher / Thomas Becker /
Andreas Fink / Sattler |
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Fugenlose Ortbetonvorsatzschale in Sichtbeton / Brunnengründung
Das Zivilgericht wird als moderner Ortbetonbau in hellem Sichtbeton ausgeführt. Besonderheit hierbei ist die bis 45 m lange fugenlose Ortbetonvorsatzschale mit eigens hierfür entwickelten, elastischen Fassadenankern. Schwierige Baugrundverhältnisse ergeben als günstigste Bauweise eine WU Sohle auf einer Brunnengründung. |
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Stahl- und Holzbau
Aus- und Umbau des Spitzbodens des bestehenden Amtsgerichtes als Kantine/Bibliothek auf einer Grundfläche von 11,5 x 28,0 m. Umfangreiche Verstärkungsmaßnahmen in Stahl und Holz sowie Neubau einer Treppenanlage für das nunmehr zweigeschossig genutzte, abgestrebte Pfettendach. |
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Denkmalgeschützter Mauerwerksbau / Umbau und Entkernung
Das ehemalige, viergeschossige Hafthaus aus Ziegelmauerwerk mit Kappendecken und Holzbalkendecken wird für Büro- und Archivnutzung umgebaut. Das Gebäude weist durch unkontrollierten Leerstand und durch ungleichmäßige Setzungen erhebliche Schäden und standsicherheitsgefährdende Risse auf. Umfangreiche Entkernungen und Verstärkungen tragender Bauteile und der Gründung werden so vorgesehen, daß der Urszustand erlebbar bleibt. Auf einer Gründungsverstärkung als Betonträgerrost auf Preßpfählen wird ein ins Mauerwerk eingeschlitztes Stahlbeton- bzw. Stahlskelett abgesetzt. |
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