| Nürnberg 1994 1999 (Eröffnung Frühjahr 2000) Nutzfläche: ca. 20.000 m2 Bauherr: Staatliches Hochbauamt Nürnberg I Architekt: Volker Staab Fotos: Margherita Spiluttini, Bischof+Broel KG |
Auf die Sammlung mit 4 Längsschiffen und jeweils 3 Ebenen folgt hinter der zentralen Eingangshalle der Kubus der Wechselausstellung. Zur Altstadt gewandt schließt der entkernte Altbau mit Bibliothek und Technikräumen an. Der fünfgeschossige Winkelbau mit Cafeteria und Büros begrenzt eine Gasse zum neu entstehenden Museumshof. |
|
|
|
Sichtbeton, integrierte Technik
Alle sichtbaren Betonflächen werden in hochwertigem Sichtbeton (Weißbeton mit verzinkter Bewehrung) ausgeführt. Die umfangreiche Klimatechnik wird für den Besucher unsichtbar durch das Gebäude geführt. Lotrechte Anbindung der Klimatechnik erfolgt in Doppelwänden. Horizontale Stränge sind in Deckenkonstruktionen oder Bauteilen integriert. |
Spannbeton, weitgespannte Tragwerke Für die großen Ausstellungsräume kommen weitgespannte Konstruktionen zur Ausführung: Flachdecken bis 11,0 m Spannweite, Stahlbeton-Kassettendecke mit 16,0 m Spannweite, kreuzweise vorgespannte Hohlkörperdecke in Sichtbeton mit 26,0 m Spannweite sowie ein Trägerrost aus V-förmigen Sichtbetonträgern mit 26,0 m Spannweite und integrierter Lüftungstechnik. |
|
|
|
|
|
|