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Albertinum Dresden, Sanierung und Neubau Zentraldepot

Merkmale
Bauen im denkmalgeschützten Bestand
Stahlbau/Stahlverbundbau
Fachwerkbrückenkonstruktion: Spannweite 76m


Tragwerk "Brücke"
English version
Dresden/Sachsen
2007 - 2010


Architekt: Staab Architekten BDA
Bauherr: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement


Entwurf und Tragwerk
Im Gutachterverfahren für das Depot des Dresdener Albertinums war die Aufgabe, die von der Elbeflut-Gefahr bedrohten Depotflächen aus dem Keller des Gebäudes zu retten, ohne dabei die bestehenden, bereits aufwendig sanierten Ausstellungsräume zu verändern. Die Staab Architekten verfolgten das Ziel, das Volumen und die Fassaden des Innenhofs zu erhalten und erarbeiteten eine Lösung mit einem neuen, über dem Hof angeordneten Baukörper für das Depot.



Tragwerk "Brücke" im Rohbau
Längsschnitt überdachter Innenhof / Archiv


Unzufrieden mit der Vorstellung, dass lastabtragende Stützen den sehr schmalen Hof in einen „Säulenhof“ verwandeln würden, stellten sie die Frage, ob die alten Mauern die Lasten aus dem quer über dem Hof gespannten Baukörper wohl ohne Verstärkung tragen könnten. Die Architekten waren überrascht, als der Vorschlag der Ingenieure kam, das Ganze lieber über die 76 m in Hof- Längsrichtung auf die notwendigen neuen Aufzugstürme zu spannen.

Dadurch beschränken sich die entstehenden räumlichen und konstruktiven Eingriffe am denkmalgeschützten Bestand auf einen relativ kleinen Bereich. Die räumliche Stahl-Fachwerkkonstruktion der „Brücke“ lässt sich gut in die zweigeschossige Überbauung integrieren, durch Nutzung der gesamten Bauhöhe entsteht eine optimierte Konstruktion mit einem optimalen Verhältnis von Höhe zu Spannweite.


Grundriss Erdgeschoss


Längsschnit überdachter Innenhof / Archiv