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Entwurf und Tragwerk
Durch eine Bestands- und Schadensaufnahme des vor 1940 erbauten Flugzeughangars kann belegt werden, dass die vorhandene Bausubstanz geeignet ist, Instandsetzung und Umbau des Flugzeughangars ressourcengerecht und kostensparend umzusetzen. Der Flugzeughangar ist als eingeschossiger Stahl- betonskelettbau mit aussteifenden Mauerwerksausfachungen in den Außenwänden ausgeführt. Das Dach ist eine flache Tonnenschale aus Stahlbeton mit versteifenden Längs- und Querrippen. Für die ehemalige Zufahrt von Flugzeugen ist
eine Hallenlängsseite durch zwei jeweils 40 m freitragendeStahlbetonfachwerke offen gehalten.
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Halle im Bestand
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An diese Hallenlängsseite schließt das neu errichtete zweigeschossige Servicegebäude mit ca. 2.000 m2 Geschossfläche, einer Galerie und einer Tribüne für rund 200 Zuschauer an. Dabei bleiben Bestandshalle und Neubau durch eine Raumfuge getrennt. Die Instandsetzungsplanung berücksichtigt sowohl die Sanierung des Mauerwerks, des Stahlbetonskeletts, der Tonnenschale und der Stahlbetonfachwerke als auch den Rückbau der Hallensohle sowie den Teilrückbau der Befestigungsplateaus über den ehemaligen Schiebetoren. Die Umbauplanung ermöglicht neue Belich tungsöffnungen in den Fassaden und eine bewehrungsfreie neue Hallensohle.
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