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Visualisierung: Henchion Reuter Architekten
Visualisierung_Brücke LahrQuerschnitt Mittelbereich_Brücke Lahr
Querschnitt Randbereich_Brücke LahrModell_Brücke Lahr

Fuß- und Radwegebrücke in Lahr

Das Projekt „Ein Brückenschlag für Lahr“ überzeugt die Jury des Wettbewerbs zur Gestaltung der Landesgartenschau 2018: In Kooperation mit Henchion Reuter Architekten entsteht ein abgehängter Brückenkörper.

Der Entwurf des Brückenbauwerks, das zwei öffentliche Parkanlagen miteinander verbindet, gliedert sich in drei konstruktiv eigenständige Zonen. Der Mittelteil ist eine filigrane Stahlkonstruktion gefasst von zwei Randzonen, die in konventionellem Massivbau ausgeführt sind. Die Gesamtlänge der Brücke beträgt etwa 290m. Dabei beträgt die freie Spannweite im Mittelteil rund 115m, die Randfelder als Durchlaufsysteme erstrecken sich näherungsweise über jeweils 85m. Die lichte Nutzbreite zwischen den Handläufen beträgt durchgängig 3,50m.
Der Mittelteil als eigentliches Haupttragwerk wird als Schrägseilbrücke konzipiert. Von einem skulpturalen Pylon wird ein leichter, stählerner Überbau über eine Seilschar schräg abgehängt und innerhalb der Verkehrsinsel rückverankert. Der Überbau wird zur Optimierung des Gradientenverlaufs in minimierter Konstruktionshöhe entwickelt. Dies erfolgt über einen neben dem Verkehrsbereich angeordneten Tragquerschnitt, aus dem eine orthotrope Fahrbahn auskragt. Dabei fungiert der Randträger gleichzeitig als Absturzsicherung.

Ein Brückenschlag für Lahr“: Fuß- und Radwegebrücke für die Landesgartenschau 2018

 

Bauherr: Stadtverwaltung Lahr
Architekt: Henchion+Reuter Architekten
Daten: Gesamtlänge: 290 m | freie Spannweite: 120m | Höhe: 50m
Herstellungskosten: 3 Mio. Euro
Leistungsumfang: Wettbewerbsbearbeitung, § 49 HOAI 2012, Lph 1–9
Planungszeit: 2013–2014
Bauzeit: 2015–2016