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Foto © Oliver Kern

Ortenau-Brücke in Lahr

Das Projekt „Ein Brückenschlag für Lahr“ überzeugt die Jury des Wettbewerbs zur Gestaltung der Landesgartenschau 2018: In Kooperation mit Henchion Reuter Architekten entsteht ein abgehängter Brückenkörper.

Das Brückenbauwerks verbindet zwei öffentliche Parkanlagen miteinander und gliedert sich in drei konstruktiv eigenständige Zonen. Der Mittelteil ist eine filigrane Stahlkonstruktion gefasst von zwei Randzonen, die in konventionellem Massivbau ausgeführt sind. Die Gesamtlänge der Brücke beträgt etwa 290m. Dabei beträgt die freie Spannweite im Mittelteil rund 120m, die Randfelder als Durchlaufsysteme erstrecken sich näherungsweise über jeweils 85m. Die lichte Nutzbreite zwischen den Handläufen beträgt durchgängig 3,50m.

Der Mittelteil als eigentliches Haupttragwerk ist als Schrägseilbrücke konzipiert. Von einem skulpturalen Pylon wird ein leichter, stählerner Überbau über eine Seilschar schräg abgehängt und innerhalb der Verkehrsinsel rückverankert. Der Überbau wird zur Optimierung des Gradientenverlaufs in minimierter Konstruktionshöhe entwickelt. Dies erfolgt über einen neben dem Verkehrsbereich angeordneten Tragquerschnitt, aus dem eine orthotrope Fahrbahn auskragt. Dabei fungiert der Randträger gleichzeitig als Absturzsicherung.

„Ein Brückenschlag für Lahr“: Fuß- und Radwegebrücke für die Landesgartenschau 2018

 

Auszeichnung beim Ingenieurpreis des Deutschen Stahlbaus 2019

 

Bauherr: Stadtverwaltung Lahr
Architekt: Henchion+Reuter Architekten
Daten: Gesamtlänge: 290 m | freie Spannweite: 120m | Höhe: 50m
Herstellungskosten: 3 Mio. Euro
Leistungsumfang: Wettbewerbsbearbeitung, § 49 HOAI 2012, Lph 1-9
Planungszeit: 2013-2016
Bauzeit: 2016-2017


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Ortenau-Brücke in Lahr

 

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Projektpartner

Henchion Reuter Architekten