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Neubau Riesentropenhalle „Gondwanaland“ im Zoo Leipzig, Sachsen

Merkmale
Stabwerkskuppelschale, Spannweite 160m
Stahl-Ingenieurbauwerke
Tragende ETFE-Folienkissen
Hochkomplexer mssiver Unterbau in fugenloser Bauweise


Rendering
English version  
Leipzig/Sachsen
2007 - 2011


Architekt: Henchion Reuter Architekten
in der ARGE Gondwanaland
(Generalplaner)
Bauherr: Zoo Leipzig GmbH



Entwurf und Tragwerk
Am Rande des Zoos in Leipzig ist eine Riesentropenhalle mit einer Grundfl äche von 16.000m2 zu realisieren. Zugeordnete Funktionsflächen betragen nochmals etwa 10.000m2. Der prämierte Wettbewerbsentwurf der Arge Gondwanaland sieht einen „dreiecksförmigen“ Hallenkörper mit massiven, zum Wirtschafthof orientierten Ergänzungsflächen vor. Hierin enthalten sind Foyers, Gastronomie und ein Eventbereich. Im Untergeschoss ist neben der Technik die Bootsfahrt mit dem „Dark-Ride“ untergebracht.


Luftaufnahme




Explosionszeichnung


Auf dem „wankelförmigen“ Grundriss (Reuleaux-Dreieck)
entsteht die Tropenhalle, die mit einer sphärischen, formaktiven
Stabwerkskuppel aus Dreieckselementen überdacht wird. Zwei
Tragwerksebenen werden übereinander angeordnet: Ein außen
liegendes, stählernes Primärraster, von dem aus ein Sekundärra-
ster mittels Rohrprofi len abgehängt wird. Die freie Spannweite
der Halle beträgt 160m, die Hallenhöhe 35m. Die Dachhaut
wird aus mehrlagigen ETFE-Folienkissen gebildet.


Die Schale schwebt statisch bestimmt auf einer Schar umlaufender, elastisch gelagerter Stahlstützen. Festpunkte sind dreifach symmetrische Querverbände jeweils in den Hochpunkten der gekrümmten Fassaden. Darunter schließen sich die mehrgeschossigen, massiven Zugangstunnel in Beton an. Das Bauvorhaben muss unter engsten Finanz- und Terminvorgaben umgesetzt werden.



Baustelle