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Blick auf die Fassade
Fassadenansicht_Oase 7 MKG HamburgFassadenschnitt_Oase 7 MKG Hamburg
Isometrie der Tragstruktur_Oase 7 MKG HamburgEingang vom Bestandsgebäude_Oase 7 MKG Hamburg

Kunstinstallation „Oase Nr. 7“ am MKG Hamburg

In der Ausstellung „Klimakapseln“ wurden historische und aktuelle klimabezogene Modelle, Strate­gien und Utopien aus Design, Kunst, Mode, Wissenschaft, Architektur und Städtebau zusammengefasst. Thema war nicht die Reduktion des Klimawandels, sondern die Auseinandersetzung mit der Anpassung an den Klimawandel und der Entwurf von Visionen für ein Leben in der Zukunft. Teil der Ausstellung war das Kunstwerk „OASE Nr.7“, eine durchsichtige Kugel von 7,00m Durchmesser, die über dem Haupteingang des Museums angebracht wurde.

In der Luftblase befand sich eine – für den Besucher über eine Schleuse – begehbare Plattform inklusive einer zwischen zwei Kunstpalmen aufgespannten Hängematte. Das Objekt wurde erstmals 1972 auf der documenta in Kassel installiert. Die an einem Stahlring montierte Kugelhülle aus PVC-Folie erhält ihre Stabilität über ein permanentes Gebläse. Der Ring wurde von einer Stahlkonstruktion, die vom Inneren des Gebäudes durch eine Fensteröffnung kragt, gehalten. Verankerung und Lastabtragung erfolgten in der Bestandsdecke.

Temporäre Errichtung der Kunstinstallation Oase Nr.7 im Rahmen der Ausstellung Klimakapseln am MKG Hamburg

 

Bauherr: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Architekt
: Architekten- und Künstlergruppe Haus-Rucker-Co, Prof. Günter Zamp Kelp
Daten:
Luftblase Ø 7,0m
Herstellungskosten: 37.000 Euro
Leistungsumfang
: Tragwerksplanung, Lph 1-6
Planungszeit: 2010
Bauzeit: 2010