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Fotografie: Christoph Rokitta

Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses in Berlin-Kreuzberg

Auf einem Eckgrundstück unmittelbar neben dem Park am Gleisdreieck schließt der Neubau des Wohn- und Geschäftshauses eine durch Kriegsschäden entstande Baulücke.

Der V-förmige, teilunterkellerte Baukörper besitzt sechs Vollgeschosse, ein Staffelgeschoss und umschließt einen kleinen Innenhof. Das Dach-/Staffelgeschoss wird aus Gründen der Gewichtsersparnis als reine Holzkonstruktion ausgeführt und als flaches Pfettendach umgesetzt. Die Dachlasten werden über Stützen in die darunterliegende Massivdecke eingeleitet und von dort in die außenliegenden massiven Fassadenstützen der darunterliegenden Geschosse eingetragen.
Die Decken werden teilweise durch wandartige Träger oder Unterzüge direkt gestützt. Die tragenden Wände werden als 20cm dicke Betonwände ausgeführt, wodurch auch die schalltechnischen Anforderungen erfüllt werden.
Die durchlaufenden Balkone und Terrassen erfordern in Zusammenhang mit der Gebäudegeometrie verschiedene komplexe Detaillösungen, besonders hinsichtlich der thermischen Trennung der Gebäudeteile.
Die Sohlplatte und die Umfassungswände der Teilunterkellerung sind als WU-Betonkonstruktion geplant, da eine Dichtung gegen drückendes Grundwasser erforderlich ist.

Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses in der Möckernstraße, Berlin-Kreuzberg

 

Bauherr: Vileg GmbH & Korm GmbH
Architekt: Carlo Witte Architekten
Daten: BGF: 1.914 m² | NF Wohnen: 1.424 m² | NF Gewerbe: 57m²
Herstellungskosten: ca. 3,21 Mio. €
Leistungsumfang: §49 HOAI 2009, Lph 1-6 | Bauakustik nach HOAI 2009, Anl. 1 zu §3
Planungszeit: 2013 – 2014
Bauzeit: 2014 – 2015