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Dreifach-Sporthalle und Erweiterung der Weinbrennerschule in Karlsruhe,
Baden - Württemberg

Merkmale
Sportbauten
Bauen im Bestand
Sichtbeton-Vorsatzschalen aus Ortbeton Stahlbau


Modell des Schulkomplexes
English version
Karlsruhe/Baden-Württemberg
2006 - 2008


Architekt: Chestnutt_Niess Arch. BDA
Bauherr: Stadt Karlsruhe, Gebäudewirtschaft



Entwurf und Tragwerk
Im Westteil Karlsruhes werden die Sportmöglichkeiten durch eine neue, öffentlich nutzbare Dreifachsporthalle auf dem Areal der Weinbrennerschule ergänzt. Zusammen mit der Erschließung der Halle für schulische und öffentliche Nutzung soll die bestehende Grundschule erweitert werden. Die Dreifachsporthalle wird im Gelände um eine Geschoßtiefe abgesenkt um die Baumasse gegenüber dem Bestand deutlich zurückzunehmen.



Tragsystem


Die Unterrichtsräume schließen sich in einem klaren, eigen ständigen Baukörper in der Flucht des Bestandes an und bieten eine neue Zugangs- und Eingangssituation zum Schulkomplex an. Die Umkleiden der Sporthalle schließen als Tiefgeschoss auf Kellerniveau des Bestandes an.


Die Sporthalle mit einer Länge von 46m und einer Spannweite von 28m wird in drei formale Elemente gegliedert: Die Sockelzone, der umlaufende, ebenerdige Lichtschlitz und der „Deckel“. Die Zonen werden in Konstruktion und Materialwahl differenziert ausgebildet. Die erdberührte Sockelzone ist aus Stahlbeton, Sohlplatte und Wand bilden einen Halbrahmen. Aus dem massiven Sockel ragen eingespannte, runde Betonstützen, die den Lichtschlitz überbrücken. Als „Deckel“ wird ein ausgesteiftes Stahlskelett mit einer Balkenschar aus Walzprofilen gewählt.
Es entsteht eine sehr filigrane Konstruktion aus der Addition immer gleicher, vorgefertigter Teilelemente.



Innenansicht der Sporthalle


Blick auf die Sporthalle