Logo EiSat GmbH
Außenperspektive der Erweiterung der Kongresshalle (Visulisierung: Henchion Reuter Architekten)

Wettbewerbsentwurf für die Erweiterung des Kongresszentrums in Garmisch-Partenkirchen

Die Erweiterung des Kongresshauses wird durch einen differenziert gestaffelten Baukörper als Fortsetzung der bestehenden, giebelständigen Fassade gebildet. Der Erweiterungsbau mit Panoramafoyer sowie der Neubau des Richard-Strauss-Saales werden nahtlos an die existierenden Gebäudestrukturen angebunden, wodurch nur minimal in den Bestand eingegriffen wird.
In Anlehnung an die bereits existierende Architektur der Kongresshalle werden für den  Neubau fünf neue Giebel als Querschiffe ausgebildet. Die Dächer werden als Faltwerk aus Funierschichtholz ausgeführt. Gondelförmige Rautenhütchen spannen hierbei in Verbund mit der Deckschicht der Außenfläche des Daches als Holhkörper aus verleimten Plattenwerkstoffen in Querrichtung der multifunktionalen Säle. Die Abmessung der hölzernern Faltwerke beträgt 14m und besitzt damit ideale Abmessungen für die vorgefertigte Elementbauweise.

Im Bereich der Raumtrennung lagern die Faltwerke auf satteldachförmigen Schweißprofilen auf, die dann Raumabmessungen von bis zu 26 Meter überspannen. Auf diese Weise entsteht ein flexibel nutzbares Hallentragwerk, das nur in den Eckpunkten auf vier Stützen auflagert. Die Dachlandschaft bildet nach innen eine attraktiv gegliederte Oberfläche und nach außen eine ruhige, wartungsarme Oberfläche in Anlehnung an die Bestandsarchitektur.

Wettbewerbsentwurf für die Erweiterung des Kongresszentrums Garmisch-Partenkirchen

 

 1. Preis

 

Bauherr: Markt Garmisch-Partenkirchen
Architekt: Henchion Reuter Architekten

Landschaftsarchitekt: Rehwaldt Landschaftsarchitekten
Leistungsumfang: Wettbewerbsbearbeitung
Planungszeit: 2016