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Foto: Ursula Böhmer
Innenansicht_Dieselkraftwerk CottbusAußenansicht_Dieselkraftwerk Cottbus
Verformungsdiagramm MaschinenhausBaustelle_Dieselkraftwerk Cottbus

Museum im Dieselkraftwerk, Cottbus

Das „Haus-im-Haus“ Konzept der Anderhalten Architekten für die Umnutzung des 1928 erbauten Dieselkraftwerks sieht vor, neue Bauten für Ausstellungsräume in die bestehenden Hallen einzustellen.

Die denkmalgeschützten Klinkerpfeiler und Keramikfliesen können so im „Umgang“ vollständig erhalten bleiben. Die Konstruktion der beiden Bauten der Anlage besteht aus tragenden, gemauerten Wänden und Pfeilern und Stahlstein- bzw. Stahlbetondecken auf Stahlträgern.

Die Gründungen unterscheiden sich: das Maschinenhaus ruht auf Betonpfählen; das Schalthaus ist unterkellert und auf einer „schwarzen Wanne“ gegründet – unterschiedliche Setzungen haben bereits zur Bildung großer Risse in der filigran gemauerten „Maßwerkswand“ geführt. Für die neuen Einbauten wurden komplexe räumliche Berechnungen geführt, um die Einflüsse der unterschiedlichen Steifigkeiten der Gründungen auf setzungsempfindliche Bauteile zu ermitteln.

Die neue gläserne Halle des Foyers verbindet die beiden Baukörper. Dabei nehmen die Dachträger, als geschweißte Rahmenbinder, geometrisch die Form und Proportion der genieteten Vollwandbinder der benachbarten Hallen auf.

Brandenburgische Kunstsammlung im ehemaligen Dieselkraftwerk Cottbus

 

Auszeichnung guter Bauten im Land Brandenburg 2012

 

Bauherr: Land Brandenburg vertreten durch die Stadt Cottbus

Architekt: Anderhalten Architekten BDA

Daten: BRI 21.000 m³ | BGF 4.400 m² | HNF 2.400 m²

Herstellungskosten: 7.20 Mio. Euro

Leistungsumfang: § 64, Lph 1-6, 8 Brandschutz

Planungszeit: 2004-2006

Bauzeit: 2005-2008


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Museum im Dieselkraftwerk, Cottbus

 

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Projektpartner

Anderhalten Architekten BDA