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Neubau Büro- und Geschäftsgebäudes FRIZZ23, Friedrichstraße Berlin

An der Berliner Friedrichstraße entsteht neben dem Jüdischen Museum in unmittelbarer Nähe zum ehemaligen Checkpoint Charlie der Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses.
Der vollunterkellerte und mit sieben Obergeschossen etwa 26m hohe Bau wird auf einer nahezu rechteckigen Grundfläche von 72m x 16m errichtet.

Gemäß der unterschiedlichen Nutzungsvorstellungen der einzelnen Baugruppen sind auch die statische Flexibilität und damit die konstruktiven Randbedingungen innerhalb des Gebäudes verschieden.

Die Minilofts im östlichen Kopfbau benötigen eine möglichst freie und flexible Grundrissgestaltung. Hier werden punktgestützte Decken mit eingerückten Stützenreihen eingesetzt. Zur Rahmung der großen Fensterbänder werden umlaufend schlanke Über- und Unterzüge geplant.

Im westlichen Kopfbau benötigt eine Weiterbildungseinrichtung größere Raumeinheiten und springende Grundrisse. Der vertikale Lastabtrag erfolgt hier durch eine Mischung aus Stützen und massiven Wandelementen.

Im mittleren Gebäudeteil organisieren sich verschiedene Einzelnutzer in einem offenen Grundriss. Die punktgestützte Flachdecke besitzt hier Spannweiten von bis zu acht Metern.
Die Dachdecken des Gebäudes werden als Dachterrassen genutzt und erhalten teilweise eine intensive Dachbegrünung.

Neubau eines Büro- und Geschäftshauses, Berlin-Kreuzberg

 

Bauherr: Bauherrengemeinschaft: FrizzZwanzig GbR | Miniloft Kreuzberg GbR | Forum Berufsbildung e. V.
Architekt: Deadline Architekten
Daten: BGF: ca. 9.320 m² | NF: ca. 5.640 m² | BRI: ca. 30.845 m³
Herstellungskosten: ca. 18,20 Mio. €
Leistungsumfang: §51 HOAI 2013, Lph 1-6 + 8 | EnEV 2014
Planungszeit: 2014-2015
Bauzeit: 2016-2018