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Fassade und Dach im Bau_Bahnhof Südkreuz BerlinInnenansicht_Bahnhof Südkreuz Berlin
Tragstruktur_Bahnhof Südkreuz BerlinInnenansicht Gleis_Bahnhof Südkreuz Berlin

S-Bahnhof Südkreuz, Berlin

Als letzter zu realisierender Fernbahnhof der Deutschen Bahn im so genannten Pilzkonzept ist der Ausbau des ehemaligen Bahnhofs Papestraße 2006 fertig gestellt worden. Diese Realisierung erfolgte innerhalb des Investitions­programms „Verkehrsprojekte Deutsche Einheit“.

Die städtebauliche Figur des Bahnhofs Südkreuz ergibt sich aus der schiefwinkligen Überschneidung der beiden anzuschließenden Bahntrassen. Die untere Gleisebene des Regional- und Fernverkehrs wird durch die S-Bahn-Trasse überbaut, die so zur Verteilerebene wird. Die Haupthalle der S-Bahn stellt durch ihre transparente Glashülle und den beiden Eingangshallen im Osten und Westen die Verbindung zwischen den beiden Bereichen her.

Das Tragwerk der S4-Haupthalle besteht aus zwei gestapelten Trägerrostsystemen. Die Dachfläche mit insgesamt knapp 50 x 190m wird getragen von gevouteten Hauptträgern in Längs- und Querrichtung bis zu den Orten, die aus den geometrischen Zwängen des Unterbaus bzw. aus sicherheitsrelevanten Überlegungen festgelegt sind.

Die Spannweiten ergeben sich dabei mit ca. 25,50m in Querrichtung und 29,50m in Längsrichtung. Auskragungen bis 11,90m waren am Rand zu überspannen. Über dem Hauptträgerrost ist ein quadratischer Sekundärrost angeordnet, der die Gebäudehülle selbst trägt. Die Fassaden sind dabei über einen in ihrer Ebene liegenden Fachwerkverband von den Hauptträgern abgehängt.

S-Bahnhof Südkreuz (ehemals Papestraße), Berlin

 

Bauherr: Deutsche Bahn Station & Service
Generalplaner: JSK Architekten
Daten: BRI 110.000 m³ | BGF 9.950 m²
Herstellungskosten: 15 Mio. Euro
Leistungsumfang: § 64, Lph 1–6
Planungszeit: 2002–2003
Bauzeit: 2004–2006


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S-Bahnhof Südkreuz, Berlin

 

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Projektpartner

JSK Architekten