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EcoMaT Bremen – Neubau eines Forschungszentrums

Das neue „Center for Ecoefficient Materials and Technologies“ besteht aus einem Stahlbetonskelett mit in großem Raster unterstützten Flachdecken. Auf diese Weise wird eine maximale Grundrissausnutzung, sowie ein Höchstmaß an Flexibilität bei der Raumaufteilung und den Deckeninstallationen erreicht.

Die Regelmäßigkeit und die großen Spannweiten ermöglichen die Verwendung von Hohlkörperelementen zur Lastreduktion der Decken. Die Laborhallen werden mit leichten, 1,20m hohen, Fachwerkträgern aus Stahl überspannt, die in einem Abstand von 3,00m angeordnet sind.

Die gestufte Form der Nebenträger nimmt in ihrer horizontalen Ausrichtung die geschlossene Dachhaut auf – transparente Elemente sorgen in der Vertikalen für eine natürliche Belichtung durch indirektes Tageslicht in den Laborhallen und Laborräumen.

Am nordöstlichen Hallenende bilden frei auskragende Vordächer eine Fortführung der Nebenträger.   Teilweise schieben sich die Laborhallen unter die Laborräume des 2. und 3. Obergeschosses. Der daraus resultierende, atypische Lastabtrag für Geschossflächen und Hallendach erfolgt über einhüftig gelagerte Schottenwände. Die durch die Exzentrität hervorgerufenen Horizontalkomponenten werden über die Deckenscheiben in die aussteifenden Kerne geleitet.

Durch den maximierten Einsatz von Fertig- und Halbfertigteilen können perfekte Oberflächen und eine kurze Bauzeit garantiert werden.

EcoMaT Bremen – Neubau des „Center for Ecoefficient Materials & Technologies“ Bremen

1. Platz im beschränkten Realisierungswettbewerb

 

Bauherr: WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
Architekt: huber staudt architekten GmbH
Daten: NF: ca. 14.622 m² | BGF: ca. 22.779 m² | Freie Spannweite 20,4m
Baukosten: ca. 30 Mio. Euro KG 300 + 400
Leistungsumfang: Wettbewerbsbearbeitung
Planungszeit: 2013