Logo EiSat GmbH
Perspektive: Henchion Reuter Architekten / BERNARD UND SATTLER Landschaftsarchitekten

Schwimmbrücke im Lennepark Altena

Die Fußgänger- und Radwegbrücke für Altena ist als Schwimmbrücke konzipiert, sodass sie sich ohne Hydraulik oder Motor, sondern ausschließlich durch die Kraft des Wassers dem entsprechenden Wasserstand anpasst. Bei Pegelständen von 0-3,5 m verbleibt die Brücke in ihrer fixierten Auflagerposition und ist somit selbst während der jährlichen Hochwasser passierbar. Bei höheren Pegelständen hebt sich die Brücke mithilfe der in die Brückenbauflager eingelassenen, geführten Auftriebskörper. Hierbei wird das geforderte Freibord von 1 m eingehalten.

Die durch die gewählten Stützpunkte geringen Stützweiten und die Ausnutzung der Durchlaufwirkung ermöglichen eine äußerst wirtschaftliche Konstruktion. Die Brückenauflager liegen außerhalb des Überflutungsbereiches, sodass  sie im Falle eines Hochwassers nicht zusätzlich durch Treibgut gefährdet werden können.

Der Brückenüberbau wird durch einen ca. 20 cm hohen und 3,5 m breiten Stahlhohlkörper gebildet. Die Fahr- und Lauffläche wird durch die innerhalb des Hohlkastens liegenden Stahlbleche als ortotrophe Platte ausgebildet.

Neubau einer Fuß – und Radwegbrücke in Altena, Nordrhein-Westfalen

 

3. Platz im beschränkten Wettbewerb

 

Bauherr: Stadt Altena
Landschaftsarchitekt: BERNARD UND SATTLER Landschaftsarchitekten

Architekt: Henchion Reuter Architekten
Daten: Breite: ca. 3,5 m | Länge: ca. 48 m | Freie Spannweite ca. 21 m
Baukosten: ca. 500.000 €
Leistungsumfang: Wettbewerbsbearbeitung
Planungszeit: 2013